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Historisches......

...ist für altgewordene Kinder, wie mich immer interessant, wenn es mit meinem Lieblingshersteller zu tun hat. Wir kennen und schätzen uns ja schon über 40 Jahre...

Thema (bitte anklicken)

Inhalt

Die verschiedenen Gleise

Drei Gleissysteme habe ich schon angewendet.

Spur 00 / Spur H0

Wie gings los mit der Spur H0 ?

...meine Oldies

Altes Rollmaterial gerettet...

Paul Adams und die Pufferküsser

Wie der Chef von Märklin über Kunden redet.....

Sound in Loks bei Märklin schon seit 1966

Signalpfeifen nach Art des Hauses Märklin

Modellautos von Märklin

Vom Kdf-Auto zum Weltkugel-Taunus

 

Gleise , Gleise, Gleise !!

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Als ich die ersten Versuche mit der elektrischen Eisenbahn unternahm, war das Dreileitersystem noch ein Dreigleissystem (1947 - 1956). Das sah nicht gut aus, aber funktionierte prächtig.....

Märklin modernisierte sein Logo, denn man hatte ja die neue 20V - Eisenbahn und keine Uhrwerke mehr in den Loks.

Zwangsläufig musste auch der Mittelleiter reformiert werden, da er doch nicht gerade vorbildhaft wirkte. Das war die Geburtsstunde des Pukos (1956).

1988- 1996 wurde dann das Alpha-Gleis mit der Kunststoffbettung und einem ganz neu entwickelten Kontaktsystem vertrieben.

Diese geradezu revolutionäre Neuentwicklung war das erste nahezu perfekte Gleissystem im Hause Märklin. Fast “unkaputtbar” wurde es der Standard für den “Teppich- bahner”, der häufig auf- und abbauen muss.
Alle drei Schienensysteme habe ich im Laufe der Zeit

benutzt und daher ist meine heutige Anlage mit dem C-Gleis bestückt, das der Nachfolger des Alphagleises wurde (ab 1996 bis ????).

Zu meiner Zeit als jungem Teppichbahner (ich durfte meine Bahn immer an Wochenenden in der Praxis meines Vaters aufbauen...) schaute man aufmerksam in den Katalogen nach, ob es wieder neue interessante Bauvorschläge für die Anlage gab.

Hier nun ein gutes Beispiel für den Service vor gut 50 Jahren. Da bekommt man doch Lust, gleich loszu- legen. Die Farbaufnahme zeigt den Alterungsprozess des Papiers recht gut.

Oder darf es ein wenig mehr sein ?

Da haben wir doch einen weiteres High- Light aus der damaligen Zeit.

Der innere Kreis ist mit dem sogenannten Industrieradius gemacht, sodass viel Anlage auf eine kleine Platte von 160 mal 95 cm passt.

Für den Komfort sorgt die Aufteilung in zwei Fahrstromkreise .....

Im Grunde waren diese hübschen Bauvorschläge auch gleich Verdrahtungs- und Einkaufshilfen für den Anfänger. Signale mit Fahrstromunterbrechung, bzw. Stromabschalter (7071) machten den Mehrzugbetrieb überhaupt erst durchführbar..... Innen konnten allerdings nur die Loks 3000 bis 3003  den kleinen Radius befahren; zum Rangieren waren die  (BR 89,80,81) kleinen Tenderloks aber ohnehin richtig gewählt.

 

...und Spur 00 / H0

1935 wurden zwei Lokomotiven für die neu von Märklin propagierte Spurweite 00 herausgebracht: Links im Bild die RS 700. Dass die Lok so wenig maßstäblich wirkte, lag daran, dass das Lokgehäuse einfach um den vefügbaren Motor herumgebaut wurde....

Ausserdem gab´s da noch die Dampflok R700.

Das wenig massstäbliche Modell dürfte heute in dem unten gezeigten Zustand ein Vermögen wert sein.

 Für das schöne Bild bedanke ich mich bei Bernd Mayerhofer.....


 

Ach so, Märklin nannte die Spur erst 00, bis dann 1950 auf Anregung der MIBA international die Bezeichnung H0 eingeführt wurde.

Fälschlicherweise wurde oft behauptet, Märklin sei mit der Spur 00 zuerst am Markt gewesen, was aber nicht stimmt.
Es war die Fa .Trix, die mit dem Trix_Express die erste Spur 00 Eisenbahn anbot!

Zwei Jahre nach der RS 700 kam diese tolle Exponat bei Märklin heraus: Die R 700 LNE wurde für den britischen Markt gebaut, daher das Outfit der London und North Eastern Railway.
Leider habe ich davon keine. Sie stellt heute eine Wert von ca. 6000,-€ dar.

Henk Vos machte mich drauf aufmerksam, dass man das so nicht sehen kann..... Siehe Märklin Katalog 1929 !

 

Möchten Sie das Blatt vergrössert anschauen ? Ein Doppelklick drauf!

Leider scheint aber auch Henk Vos etwas falsch zu liegen. Eine E-Mail von Peter Berg klärt uns hier weiter auf: Die Liliput-Bahn von Märklin hatte eine grössere Spurweite von 26 mm.

Der erste Spur 00 - Hersteller in 16,5 mm Spur war die Fa. Bing mit ihrer Tischeisenbahn aus dem Jahre 1922.

Rechts sieht man die hübsche Zeichnung (Verpackung ?) Wenn man auf das Bild klickt, gelangt man auf die Homepage von Peter Berg auf der Seite zur Bing Tischeisenbahn.

 

...und meine Oldies.

Das heisst aber nicht, dass ich garnichts Altes hier herumfahren lasse:

Der alte Personenzug mit “ohne” Fensterglas macht mich immer noch an. Ich habe ihn auf dem Dachboden eines Kollegen gerettet!

Dort stand auch diese etwas ungewöhnliche Kombination eines Schnellzuges noch herum.

Die französische Lok (eine BB9223) mit einem IC- und einem TEE- Anhänger dahinter.

Auch diese Fahrzeuge habe ich mitnehmen können.Sicher werden sie niemals mehr zusammengekoppelt auf dem Gleis stehen.

Aber vor ca. 25 Jahren waren sie der ganz Stolz eines kleinen Buben....

Die BB9223 hat inzwischen einen Decoder bekommen und kann schon mal aus eigener Kraft im BW herumfahren. Mit den Fahreigenschaften der heutigen Maschinen auf meinen Gleisen kann und soll sie nicht konkurieren.

 

...und aktuelles aus der Presse.

Da schlage ich doch meine Zeitung zum Wochende auf (Hamburger Abendblatt v.7./8. Dezember 2002 auf Seite 23) und was sehe ich da? Einen Artikel über meinen Lieblingshersteller Märklin.

So sieht er also aus, der neue Chef von Märklin, Paul Adams und seine Kunden kennt er schon ganz genau: ”Sie glauben ja garnicht, auf was für Ideen diese Modelleisenbahnfans kommen! Sehen Sie diese Nieten hier? Die entsprechen genau dem Original. Nicht eine weniger, nicht eine mehr! Und wissen Sie warum? Wir haben Kunden, die packen die Lok aus, nehmen sich eine Lupe und

zählen die Nieten nach. Die sind versessen auf diese Details. Selbst die kleinsten Ungenauigkeiten dürfen wir uns da nicht erlauben.” Dann gibt Herr Paul Adams noch den Kommentar, er habe sich inzwischen an diese “Nietenzähler und Pufferküsser” (so werden kritische Kunden in Göppingen nach seiner Darstellung genannt) gewöhnt. Gut so Herr Adams, denn die bezahlen Ihr Gehalt !

Es ist schon bezeichnend, dass diese Bemerkung von Herrn Adams neben einem Bild des VT11.5 steht (siehe oben). Wahrscheinlich weiss Herr Adams garnicht, dass bei diesem exorbitant teuren Modell (ca 699,-- Euro ---- zum Mitdenken : fast 1400,-- DM) nicht nur eine Niete nicht stimmt, sondern eine ganze Reihe Nieten vergessen wurde. Ich erspare mir jetzt aber einen Kommentar zu Nieten....

Übrigens das Modell von Roco, das weniger als die Hälfte kostet, hat diese Nietenreihe und auch auch die fehlenden Zuglaufschilder findet man dort. Das hat nichts mit Qualität zu tun, sondern damit, dass man seine Kunden ernst nimmt. Und das kann ich Ihnen nur empfehlen, Herr Adams!

Das beginnt damit, dass man Produkte, die man zu einem bestimmten Termin ankündigt, auch dann liefert.
Unter Märklinfans hört man schon mal : das Quartal stimmt, nur das Jahr wird nicht eingehalten.

Daran sieht man sehr gut, von Marketing versteht das Haus Märklin sicher eine ganze Menge, von seinen Kunden offenbar erheblich weniger.

Das schreibt hier jemand, der weder Nieten zählt, noch Puffer küsst, Herr Adams.

In Handarbeit setzt ein Mitarbeiter bei Märklin eine Lok zusammen. Mit Lupe, Pinzette und Pinsel wird gearbeitet.

Der Kommentar bezieht sich auf eine Veröffentlichung, deren Text Sie beim Hamburger Abendblatt online nachlesen können. Klicken Sie doch mal .....    
In der Zeitung waren die beiden obigen Bilder dabei.

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