C-Gleis - Anschlussgleis für die Drehscheibe 7286 von Märklin

Die gemeinsam mit der Firma  Fleischmann entwickelte Drehscheibe ist für das K-Gleis geplant.

Daher können Nutzer des C-Gleises nur mit dem Adaptergleis 24922 an die Anschlussstücke andocken.

Das jedoch sollte man vermeiden, wenn man seine Drehscheibe liebt.

Das Übergangsgleis nach K hat nämlich eine nicht unerhebliche Böschungshöhe auf der Seite zum K-Gleis hin. Würde man direkt an der Grube das Übergangsgleis setzen, wird das Anschlussstück etwas hochgebogen und in Richtung Grube gedrückt. Wenn nun hier die Grube deswegen blockiert und man das nicht mitbekommt, wird der Motor heiss und verformt seine Halterung in der Brücke. Bei mir war deswegen sogar der Motor fällig, weil er durch einen Windungsschluss keine Kraft mehr hatte.
Um das zu vermeiden, habe ich meine Scheibe auf einen 6mm starken Ring aufgelegt, sodass die DS um die Böschungshöhe höher zu liegen kommt. Nun muß nur noch mit einem echten C-Gleis auf die DS gefahren werden und alles ist optimal.

Bau eines C-Anschlussgleises

Ein wenig Bastelei ist es schon, was zu tun ist, wenn so ein Anschlussgleis entstehen soll.

Ich glaube aber, für Märklin wäre es kein Problem, sowas zu bauen.

Am K-Anschlussgleis werden die beiden Nieten, die die Gleisteile zusammenhalten, vorsichtig mit der Trennscheibe soweit weggeschliffen, bis sich das als Mittelleiter fungierende Gitter- imitat vorsichtig nach oben rausdrücken lässt.

Nun wird der rechte Stift plan weggeschliffen, der linke wird noch für den Wiedereinbau des Bleches benötigt. Die Pukos werden auf das Schwellenniveau herabgeschliffen. Den rechten Teil des Blechs macht man mit der Scheibe schön blank, damit mit einem 500 Watt - Lötkolben der Draht an das Blech gelötet werden kann. Das sollte so geschehen, dass er gut in das zwischen 2 Schwellen liegende Locheingeführt werden kann, ohne dass das Blech nachher hochgebogen wird.

Mit dem Trennschleifer werden die Schienen mit den Schwellen des Anschlussstückes bündig mit dem grauen Grubenrand weg- geflext.

Unter den Schienen werden die Kleineisenimitate der ersten Schwelle beseitigt und so Platz geschaffen für die beiden Verbindungslaschen zu den Profilen auf dem Rest des Anschlussgleises, wo ebenso etwas Platz untern den Schienen dafür gemacht werden muß.

Jetzt kann man die beiden Teile zusammenstecken und das Kabel wird an der Kontaktlasche des C-Gleis- Stückes angelötet.

Etwas Heisskleber zwischen den Schwellen fixiert nun das Blech auf dem C-Gleisstück und die Ansatzstelle der Gleise. Dabei sollte man mit dem Kleber nur soweit nach links gehen, wie es der untergelegte Ring erlaubt.

Hier nun ein Blick auf das angesteckte Gleis an der Grube. Klappt hervorragend und stimmt in der Höhe.

Ein heisser Tip: Man muss dazu natürlich nicht unbedingt ein gerades Gleis nehmen. Wenn bei der Planung ein gebogenes Gleis gut bis an die Grube passt, dann nimmt man einfach dieses! Man sollte allerdings die äusseren

drei Schwellen des Gleises wegen der Kontakte als minimalen Verschnitt abrechnen. Das klappt auch mit dem 24224, dem 24130 bis zum 24530. Frohes C-Gleis - Schnippeln !

Bei den gezeigten Photos handelt es sich um mein erstes Baumuster, in der Folge sehen die erzeugten Anschlussgleise sehr viel sauberer aus, denn Übung macht den Meister !