Ein Zug der schweizerischen Südostbahn
wird beleuchtet...

Ein schöner langer Zug der schweizerischen Südostbahn, gebildet aus 2 Packungen 42161 von Märklin, soll beleuchtet werden. Das sind also insgesamt 6 Waggons, die im Verband laufen. Da die Wagen für die stromführende Kupplung vorbereitet sind, soll der Zug nur einen einzigen Pukoschleifer nutzen, um den Rollwiderstand des Zuges gering zu halten.

Als erstes wurde erst einmal festgelegt, welche Lok diesen Zugverband auf der Anlage ziehen soll. Ein Blick ins Begleitheft sagt uns, daß bei dieser Lok F2 nicht belegt ist.Daher bekommt der FD-4 die gleiche Adresse und wird die Beleuchtung mit F2 einschalten.
Nach schweizerischer Art soll der Schlußwagen nur rechts ein rotes Licht zeigen. Das soll natürlich auch nur leuchten, wenn die Lok das Fahrlicht mit FUNKTION einschaltet. 

Diese LED findet gut Platz im Toilettenabteil des Wagens, also rechts hinten.

Die Grösse des Funktions- decoders FD-4 von Tams macht da schon eher ein Problem. Er passt ganz genau in den Ausstiegsbereich des Waggons.

Wenn der Zug 6 Waggons führt, fliesst schon ein nicht geringer Strom. Der FD-4 kann zwar bis zu 0,9 A liefern (an F1 oder F2), da aber immer mal was auf der Leitung durch den Zug passieren kann, wird ein Relais eingebaut, dass die Beleuchtung dieses Wagens und die der folgenden direkt an den Schleifer schaltet.

Damit das Relais auch in knapp versorgten Anlagenbereichen gut schaltet, wird ein 12 V - Relais eingesetzt, das einen 500 Ohm Vorwiderstand erhält. Ein glasklare (rotleuchtende) LED wird in das angedeutete Rücklicht eingesetzt.  So sieht das besser aus, wenn der Zug unbeleuchtet steht. Sie bekommt ebenfalls einen Vorwiderstand von 1000 Ohm. Die LED wird versorgt vom Anschluss x10 (Functionstaste) und vom direkt danebenliegenden Anschluss x1 (Rückleiter, der auch die relaiswicklung versorgt).

Durch das Fenster der Übergangstür kann man gut die Wirkung der gelben LEDs im Waggon sehen. Hier wird allerdings der Funktionsdecoder beleuchtet.....

Da die LED-Leiste WIB-2 zwei aussen über die ganze Länge verlaufende Leiterbahnen hat, an die die Bahnspannung einfach angeklemmt werden kann, leitet eine dieser Leiterbahnen den Strom durch den Zug zum nächsten Wagen. 

Dazu muss die normale Kurzkupplung entnommen werden. Sie wird später durch eine RTS stromführende Kupplung ersetzt werden. Ersatzweise ginge natürlich auch die stromführende Festkupplung von Märklin, die jedoch sehr unhandlich ist.
Unter das Messingblech wird in die Vertiefung der Kupplungsdeichsel das Y-Stück (Kontaktfeder 239830) eingelegt. In unserem falle werden die Drähte von der LED-Leiste am Blech angelötet. Unter eines der Drehgestelle wird nun noch ein Masseschleifer (bei dem kurzen Achstand von ca. 25mm ist das 291180) eingebaut und mit der anderen Leiterbahn der LED-Leiste verbunden. Fertig ist der schöne Zug .....

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